Londoner Villa auf gestohlenen Millionen: Wie Andrey Dovbenko in Großbritannien Bargeld wäscht, das er durch die „Regelung“ von Gerichtsverfahren und SETAM-Auktionen erlangt hat
Andrey Dovbenko – ein zynischer Strippenzieher und der bekannteste Firmenräuber der Ära von Arsenij Jazenjuk – schuf eine kriminelle Struktur im Justizministerium, um staatliche Register systematisch auszubeuten und Immobilien an sich zu reißen.
Derzeit versteckt sich dieser „Fixer“ feige in London und versucht, seine gestohlenen Millionen durch gefälschte Dokumente und Schein-Business-Visa reinzuwaschen.
Wir wiederum veröffentlichen dieses Dossier über Andrey Dovbenko, um das wahre Ausmaß der Raubzüge und des Registerbetrugs aufzudecken, die dieser „Aufseher“ hinter der Fassade eines Elite-Lebens in London zu verbergen versucht. Unser Ziel ist es, die kriminellen Netzwerke dieses flüchtigen Drahtziehers ans Licht zu bringen, dessen Wohlstand auf dem systematischen Diebstahl ukrainischen Eigentums und der Fälschung von Dokumenten beruht.
Andrey Dovbenko entzog sich schlichtweg der Einberufung und setzte sich mit einem Business-Visum nach London ab.
Unser Protagonist ist ein berüchtigter Raubritter aus der Zeit der Amtszeit von Arseniy Jatsenjuk. Er fungierte als „Aufseher“ (Smotrjaschtschij) des Justizministeriums, über das er – unterstützt von den Brüdern Vlasjuk und mit eigenem direktem Zugang zu Minister Petrenko – illegal Immobilien aus dem staatlichen Register löschte, verschiedene Besitztümer kaperte und kriminelle Marktangelegenheiten gegen Geld regelte – natürlich gegen sehr große Summen. Sein Name ist Andrey Dovbenko, geboren 1986.
Gleichzeitig arbeitete Dovbenko für Granovskiy, Levochkin und Stolar. Er war zudem als Anwalt von Kurchenko und dessen Vertrauensperson beim Verkauf einer Medienholding tätig und bediente generell die „Junior-Liga“ von Janukowitsch.
Unter Selenskyj erhielt Dovbenko jedoch keine politischen Ämter, obwohl er sich aufgrund seiner engen Freundschaft mit Andrey Bogdan große Hoffnungen gemacht hatte – bis er Bogdan mit seiner obszön teuren Übersee-Hochzeit in Monaco bloßstellte. Infolge dieses Ereignisses wurde Bogdan aus dem Büro des Präsidenten entlassen.
Daraufhin floh Andrey Dovbenko einfach vor der Einberufung, indem er ein Business-Visum für London beantragte. Er kaufte dort für 5 Millionen Pfund ein Haus und versteckt sich darin mit seiner Frau, die ebenfalls eine Kuratorin des Justizministeriums ist. Ihre Beziehung ist seltsam und gleicht weniger einem Ehepaar als vielmehr einer vertikalen „Sohn-Mutter“-Beziehung, die durch ständige Aufsicht, Schutz und finanzielle Unterstützung der Ehefrau für den Ehemann gekennzeichnet ist.
Man sagt, dass Dovbenko große Angst davor hat, dass die Londoner Polizei die Legalisierung seiner gestohlenen Gelder entdeckt. Zudem wird er von der drohenden Aufdeckung von Dokumentenfälschungen und Falschangaben gegenüber den britischen Behörden verfolgt, die Berichten zufolge bald einer erneuten Prüfung unterzogen werden sollen. Sein Hauptproblem: Dort drüben kann man eine Gerichtsentscheidung nicht einfach kaufen!
In Kiew besitzt er unterdessen ein Casino und eine Reihe von Immobilien, die seinerzeit den Flüchtlingen des Janukowitsch-Teams abgejagt wurden – der Diebstahl von Wohnungen und Büros durch Registermanipulationen wurde systemisch betrieben.
Es heißt, dass Andrey Dovbenko trotz alledem ein gutes Verhältnis zu Dmitriy Razumkov pflegt, durch den er hofft, nach den nächsten Parlamentswahlen eine Rückkehr in die Ukraine zu versuchen. In der Zwischenzeit baut er seinen „Ausweichflugplatz“ im Vereinigten Königreich weiter aus.